Liebe Freunde,

Jetzt ist es schon fast November und es sind schon 2 Monate vergangen, seit dem wir aus Philadelphia zurück sind. Der letzte Besuch war sehr intensiv und zum ersten Mal konnten wir unseren Institutsaufenthalt mit einem kleinen Kurzurlaub verbinden.


Evaluation:

In den Instituten waren alle sehr erstaunt über Rosas Aussehen. Rosa sieht sehr gut aus, sie ist viel hübscher und sehr gesund. Vor einem halben Jahr machte uns noch ihre blasse Gesichtsfarbe Sorgen. Jetzt ist sie richtig pausbäckig.

Rosa kann besser und schneller rennen, sie kann jetzt eine Kletterwand hochsteigen und kann senkrecht mit Hilfe eines Stützgurts an einer Stange hängen.

 

Mit einer befreundeten Familie.


Sie ist reifer und ihr Verhalten hat sich sehr verbessert, obwohl sie noch weit davon entfernt ist, sich wie ein 11 jähriges Mädchen zu verhalten.

Die Beinstellung hat sich leicht verbessert. Sie spricht ihre wenigen Worte klarer aus und verständigt sich sehr gut mit Zeichensprache, Mimik und Gestik.

Nati erstellt uns das physikalische Programm.

Rosa hat dieses Jahr mit gestützter Kommunikation ein kleines Theaterstück geschrieben. Das Stück erzählt die Geschichte eines behinderten Kindes und zeigt all die absurden Situationen, die diese Kinder erleben, nur weil sie nicht sprechen können und alle Welt denkt, dass sie nichts verstehen.

Vorlesungen:
Wir haben wieder 2 Vorlesungstage gehabt. Vieles haben wir schon mehrmals gehört, finden aber immer wieder etwas neues, sowie zum Beispiel die Vorlesung über alle physiologischen Aspekte des Programms (Ernährung, Vitamine, Luft, Schlafen usw.).




Rosa konnte diesmal bei den Vorlesungen auf Video beisein.


Immer wiedermal Probleme mit der Atemmaschine. Ernesto hilft uns.


Unser neues Programm:
Verhalten, Verhalten, Verhalten:
“So kann doch das Kind nicht zur Schule gehen”. Ihr Verhalten zu kontrollieren ist einer der größten Meilensteine für Rosa. Es wird immer besser, aber oft kommt es uns allen zu langsam vor.

Probleme:
Rosa kann still sitzen und einem Gespräch beiwohnen, aber oft auch nicht.
Rosa kann auf sich aufpassen und sich verantwortlich verhalten, geht aber doch manchmal verloren.

Rosa kann Apparate, Computer, Küchenutensilien respektieren, macht sie aber doch manchmal kaputt. Vor 4 Wochen hat sie einfach so ein Glas Wasser über ihren Laptop geschüttet.

Rosa sagt dazu, dass sich einfach manchmal etwas in ihrem Kopf abschaltet, so als wenn sie Traumtanzen würde. Wie gesagt, es wird immer besser, aber sehr langsam. Rosa soll doch aus dem Haus kommen, in Sportclubs mitmachen können, bei Kindergruppen teilnehmen, zur Schule gehen. Deshalb sind wir zu einem strengen Zivilcodeprogramm zurückgegangen, bei dem Rosa über ein Punktesystem Prämien kauft und Strafe zahlt. Alles kostet was im Leben.  Will Rosa schwimmen gehen, muss sie ausreichend Punkte gewonnen haben, will sie Vati bei der Arbeit zusehen, bezahlt sie mit Punkten. Jedes gute Verhalten wird sofort mit Punkten belohnt, die wir ihr in eine Tasche geben, die sie ständig trägt.

Jede Woche findet sich die ganze Familie zusammen und wir machen eine kleine Versammlung, um zusammen mit Rosa zu besprechen, was wir schon alles erreicht haben und was die Aufgabenstellung für die nächste Woche ist. Rosa lernt zurzeit vieles, wenn sie es lange genug übt. Allein auf die Toilette gehen, richtig Grüßen und sich verabschieden, vor dem Essen die Hände waschen usw..



Kathy Myers liest mit Rosa ein Mathematikbuch.


Gestützte Kommunikation mit Kathy, um ihr neues Intelligenzprogramm zu bestimmen.


Mit Rosalind Doman.


In den Instituten schmeckt es immer lecker.


Beim letzten Besuch haben wir sehr viel Zeit mit dem Personal der Institute verbracht. Dr. Morales hat uns im neuen Biofeedback Programm für Rosa unterrichtet und auch die Behandlung mit der Tiefenstimulierung bestimmter Muskelgruppen wurde erweitert. Beim Biofeedback wird über Elektroden die Muskelanspannung gemessen und Rosa erhält ein optisches und akustisches Signal. Sie hat so die Möglichkeit zu Selbstkorrektur und wird täglich das korrekte Laufen, Treppensteigen und Bewegen üben.

Hängen, Hängen, Hängen: das Kind muss hangeln lernen. Trotz 8-jährigen Versuchen hat Rosa immer noch nicht hangeln gelernt. Nun wurde auf vieles andere verzichtet, um alle Zeit nur diesem Teil zu widmen. Es war am Anfang sehr schwierig, Rosa davon zu überzeugen, den ganzen Tag Hängeübungen zu machen. Nun ist es leichter. Wir kommen sehr langsam voran, aber nun ist es möglich. Rosa kann vollig allein hängen und dabei ihr volles Körpergewicht übernehmen. Sie hált zwischen 1 und 3 Sekunden aus. Das Ziel für den nächsten Besuch sind 60 Sekunden.


Rennen: Rosa konnte sehr viel rennen, aber immer an der Hand. Wir waren soweit, das sie in 20min 2km zurücklegen konnte. Nun ist das Ziel, das allein zu machen. Wir haben also von vorn angefangen und in nur 2 Monaten war Rosa fähig, ihre Leistung von 600 m in 30 Minuten auf 1500 m beim Alleinlaufen zu erhöhen.

All diese Aktivitäten ohne Hilfe zu machen ist ein wichtiger Schritt für Rosa und wird sich auch sehr positiv auf ihr Sozialverhalten auswirken.

Rosa geht weiterhin zum Schwimmen. Sie macht grosse Fortschritte und kann sehr kurze Strecken allein schwimmen und auch auf dem Rücken schweben sowie allein einen Kopfsprung ins Wasser machen. Das ist schon ein Wunder für ein Kind, das vor zwei Jahren noch hörüberempfindlich war und bei dem früher Wasser im Gesicht Krampfanfälle auslöste. Rosa arbeitet mit Erik, ihrem Schwimmmeister und gibt sich grosse Mühe, seine Anweisungen zu befolgen. Das geht viel besser, als sie es mit der Mutter allein tuen würde.

Auch mit ihrer Tante Maggi arbeitet sie sehr gut. Rosa ist nun 11 und wird immer unabhängiger. Das ist schön und wichtig. Es geht immer weiter bergauf.

Dank Eurer Hilfe haben wir so viel erreicht und möchten uns wie immer ganz herzlich bedanken.


Mit den besten Wünschen
Elke, Darinel, Maria und ROSA

November 2011


Schwestern

Einige Eindrücke von unserem 4 tägigen Kurzurlaub in Pennsylvania. Es war Sommer und unsere Gastfamilie lieh uns ein Zelt und Schlafsäcke. Für Rosa war es der erste Campingurlaub.













 

 

WEBseite der Institute für die Förderung des menschlichen Potentials
www.iahp.org

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Abrechnung:

Dank all eurer wertvollen Hilfe ist die Summe von 2,903.00 Euros, die 3,912.08 Dollar oder 54,745.79 mexikanischen Pesos entspricht, zusammengekommen.
(Wechselkurs: Euro - Dolar: 1,34/ Euro - Peso mex. 18.85)

Wir hoffen von ganzem Herzen, dass ihr mit der folgenden Verteilung der Spendengelder einverstanden seid.

 

Ausgaben:

pesos

= dólar

= euro

Termin in den Instituten

58,148.40
4,700.00
3,519.00

Simultanübersetzung

5,752.98
465.00
348.00
Laboruntersuchungen
9,762.60
694.00
517.91
Vitamins, Myotrack, BITs
19,790.20
1,406.84
1,049.88
Flugtickets (Tuxtla Gtz., México - Philadelphia)
39,183.12
2,785.43
2,078.68

Total

132,637.30
10,051.27
7,513.47

(Wechselkurs: Euro - Dolar: 1,34/ Euro - Peso mex. 18.85)

Die Ausgaben, die die Spenden überstiegen, wurden von unserer Familie getragen.

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Für den Termin vom 8. -12. August, 2011, möchten wir uns herzlich bedanken

 

In Deutschland: Wir bedanken uns herzlich bei Barbara Weise, Liselotte Hagemann, Ulrike Hartung, Ursula Beige, Katina Volkland, Christa Barentin, Martina Schulz, Wolfgang Görsdorf, Gisela und Reinhard Lehmpfuhl, Dr. Maria Luise Winkler und Martin Winkler, Beate Tremmel, Lothar Grimm, Frau Dr. Chesin, Reiner Glöckl, Hans Joachim Schulze, Bui-Bednarz Thao, Christl Richter und vielen Dank an meine Eltern Edith und Eberhard Holz, die immer bei allem helfen.

In México:

Wir bedanken uns herzlich bei Silvia Ramírez y Victor Peréz (Chiapashosting)

Vielen Dank ausserdem an Emma Gutiérrez die mich mit dem Programm der Institute bekannt gemacht hat, an Silvia Ramírez, die mir beim Erstellen dieser Webseite geholfen hat, an Seth Tucker für die Übersetzungen ins Englische und an Elio Rudelli für die Übersetzungen ins Italienische.

In Belgien: Wir bedanken uns herzlich bei der Familie von Frie und Marc Van Bockstaele- Vanhees und unserem Freund Jense Van Bockstaele.

In Italien: Vielen Dank an Elio Rudelli und seine Familie.

In den USA: Ein besonderes Dankeschön an die Organisation “Hosts for Hospitals" und ihren Direktor Mike Aichenbaum und an die Familie von Libba y Charles Affel, die uns wiederum wärmstens in ihrem Haus aufgenahmen.

In Spanien: Viele Grüsse, ein Dankeschön und die besten Wünsche an Angela Roces und ihre Eltern.

Wie immer ein besonderes Dankeschön an alle Freunde, die sich nicht mit uns in Verbindung setzen konnten, uns aber mit den besten Wünschen begleitet haben.

 

 

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