Termin vom 11. bis zum 15. September 2006 in den Instituten für die Förderung des menschlichen Potentials

Abrechnung

Wir bedanken uns

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Liebe Freunde

Dies war jetzt schon unsere vierte Reise nach Philadelphia . Es ist fast nicht zu glauben, dass schon zwei Jahre um sind seit unserer ersten Reise. Die Zeit vergeht wie im Flug.

Dieses Mal geht ein besonderes Dankeschön an die Märkische Oderzeitung für die Veröffentlichung des Zeitungsartikel über Rosa . Rosas Geschichte und der Spendenaufruf hatten sehr viel Erfolg und die Spenden, die auf grund des Artikels eingingen, deckten fast die Hälfte der Kosten des Besuchs. Wir haben Grüsse von Freunden erhalten, die wir schon seit vielen Jahren nicht mehr gesehen haben und haben uns sehr darüber gefreut. Dank auch allen Kollegen und Freunden meiner Eltern für ihre Hilfsbereitschaft.

Zurück in Philadelphia fanden wir wiederum Obdach bei der Familie Affel, Volunteers von “Hosts for Hospitals”. Das Klima war milde, was sehr zu Rosas stabilen Gesundheit während diesen Besuchs beitrug.


Einschätzung des Entwicklungsstands (Montag)

In der ausführlichen Untersuchung mit Rogelio Martí, überraschte uns Rosa mit neuen sensoriellen Fähigkeiten. Rosa kann jetzt die Eigenschaften von Gegenständen mit geschlossenen Augen erkennen (rau, glatt u.s.w.), was ein Fortschritt in ihrem Entwicklungsprofil bedeutet. Ihr Verständnisvermögen hat sich auch ausserordentlich verbessert und ist nur noch beeinträchtigt durch ihre Überempfindlichkeit beim Hören.

Das Laufen ist auch besser geworden, obwohl es noch nicht perfekt ist. Rosa hat auch Fortschritte in ihrer Sprache gemacht. Die wenigen Worte, die sie ausspricht sind lauter und deutlicher geworden, was auch ein Hinweis darauf ist, dass ihre Atmung sich ständig verbessert.

Ausserdem hat sie angefangen Lateralität zu entwickeln. Sie hört und sieht jetzt vorzugsweise mit der linken Seite (linkes Ohr und Auge).


Nach einem wie immer langem Tag gab uns Ann Ball die Zusammenfassung. Rosas neurologisches Alter hat in nur 6 Zeitmonaten um 8.5 Monate zugenommen. Sie hat jetzt ein neurologisches Alter von 33 Monaten erreicht und ihre intellektuelle Entwicklung ist eindrucksvoll.




Mit Ann Ball, Rosas Liebling



Rosa macht Grimassen mit Diana Martínez und Jorge Morales, beide Ärzte in den Instituten

Vorlesungen (Dienstag und Mittwoch)

Dienstag und Mittwoch hörten wir wie immer Vorlesungen. Diesmal lernten wir mehr über die Aktiven Atemprogramme, Ontogenese und Phylogenese, Familiengesundheit, Problemlösung, Lateralität und das Entwicklungsprofil. Während dieses Besuchs konnten wir uns gut organisierenund waren so auch ausgeruhter. Deshalb sind waren viel aufmerksamer in den Vorlesungen und können den Inhalt besser ausnutzen.

Während der Vorlesungen blieben Rosa und Maria in der Obhut eines Babysitters. Die Bezahlung dieses Babysitters bedeutet immer eine zusätzliche Ausgabe, ist aber immer noch billiger als die Reisekosten einer dritten Person, die während zwei voller Tage auf die Kinder aufpassen könnte.


Mit mexikanischen Freunden


Entspannt im Wartesaal

 


María spielt mit anderen Patienten.

 



Rosa mit Pflaster auf der Stirn nach einem unerwarteten Sturz.

Das neue Programm (Donnerstag und Freitag)

Das neue Mobilitätsprogramm:

Rosa wird weiterhin zweimal täglich für eine halbe Stunde laufen, einmal über Rampen (hoch und runter) und einmal auf ebenem Boden. Sonntags wird sie eine Stunde durchlaufen, aber auf unebenem Waldboden. Ihre Hängeübungen wird sie jetzt auf einer Diagonale machen, da sie trotz aller Anstrengungen während des letzten Jahres nicht gelernt hat, ihr Körpergewicht vollständig allein zu übernehmen. Die Diagonale wird immer in spitzerem Winkel angelegt werden bis Rosa Eigenständigkeit erreicht. Das Fliegeprogramm wurde durch ein Gymnastikprogramm ersetzt (Vorwärts-, Rückwärts-, Seiten- und Vierfüsslerrollen). Das Biofeedbackprogramm geht weiter mit der Stimulierung von bestimmten Muskelgruppen, um ihre Position beim Laufen zu verbessern.


Das neue Physiologische Programm:

Rosa wird ihre antiallergische Diet weiterführen, die mit einem Vitaminprogramm begleitet ist.

Der Sauerstoffanreicherung wird immer mehr Bedeutung zugeschrieben. In diesem Abschnitt wird Rosa zusätzlich zu den Nachtstunden auch tagsüber zwei Stunden in iher Atemmaschine verbringen. Weithin wird sie Atemmasken und CoO2/O2 Inhalationen machen. Diese Behandlung wird sie sicher immer weiterführen.

 


Rosa im Sandkasten des Spielplatzes

Das neue Intellektuelle Programm:

Rosa hat sehr grosse Fortschritte im intellektuellen Bereich gemacht. Sie hat ein sehr gutes Gedächtnis, versteht viel mehr als ein normales Kind ihres Alters. In Mathematik sind ihre Fähigkeiten grösser als unsere. Sie lösst auch gerne Probleme und ist bei Grossbuchstaben eine Schnellleserin. Dabei ist sie nicht bescheiden und meint, dass sie inteligenter als ihre Mutter ist, wie sie über “Facility Communication” ausgedrückt hat.

Diesmal wird ihr intellektuelles Programm nicht mehr ganz so umfangreich sein wie im letzten halben Jahr. Jezt ist der OUTPUT wichtiger als der INPUT. Sie wird weiterhin hausgemachte Bücher hohen Niveaus lesen, Intelligenzbits, Matematik, Englisch und Deutsch machen, aber nicht ganz so intensiv.

Jetzt liegt das Interesse mehr bei der “Facility Comunication” mit der Schreibtafel. Diese Fähigkeit wird auch ihre Sprachentwicklung und ihr Verhalten positiv beeinflussen.


Rosa hat viele Probleme mit ihrer Organisation und kann oft nicht eine Information mit einer Reaktion verbinden.

Zum Beispiel kann sie ohne Probleme mit “Facility Comunication” so spezielle Fragen beantworten, wie: Wie heisst der Geburtsort von Savador Dali? oder zu welchem Land gehören die Osterinseln? Wenn Maria 2 Äpfel kauft, die zusammen 8 pesos kosten und Vati 3 Äpfel kauft, wieviel kosten die 3 Äpfel?

Aber es ist sehr schwierig für sie einer einfachen Aufforderung nachzukommen, so wie: Geh in dein Zimmer und bring mir ein Handtuch.

Obwohl ihre Intelligenz ihr und uns allen sehr viel Freude bereiten kann, hängt ihre künftige Lebensqualität auch in grossem Mass vom “Handtuch” ab.


In den Strassen von Chestnut Hill

So das wir erst bis zu diesem Besuch wirklich verstanden haben, wie wichtig es ist uns auf das soziale Programm “Gesetz” zu konzentrieren, um Rosa zu helfen, sich besser zu organisieren und ihr Verhalten allein zu kontrollieren.

Obwohl wir schon in vorherigen Terminen darauf hingewiesen worden waren, hatten wir den sozialen Programmen nicht genügend Zeit gewidmet. Die ständige Sorge, die täglichen Zielstellungen mit den anderen Programmen zu erreichen, war zu gross. Aber Dank der kompetenten Unterweisung von Kathy Myers kam uns die Erleuchtung.

Ich habe diesen Bericht nicht so schnell fertigstellen können wie ich wollte, weil ich gleich nach unserer Rückkehr angefangen habe, Rosas Programm umzuorganisieren. Die ersten Tage waren sehr schwierig. Rosa muss jetzt wie bei einer Art Verhaltenstherapie, 1min in einer Ecke zubringen, jedesmal, wenn sie gegen ein Gesetz verstösst. Unser erstes und einziges Gesetz ist “Nicht Bocken” Vielleicht sagt ihr, was ist schon ein Bock in einem kleinen Kind, aber habt noch nicht das Bocken von Rosa gesehen. Das Gesetz wird helfen, ihre Reaktionen zu verbessern und wir haben schon kleine Fortschritte in den letzten 2 Wochen gesehen. Sie kann auch etwas besser Aufforderungen Folge leisten. Mal sehn, was wir in einem halben Jahr berichten können.


Rosa die Löwenbändigerin

Es gibt zwei Sprichworte; “Tropfen auf den heissen Stein” und “Steter Tropfen höhlt den Stein”. So ist dieses Programm, jeder Tag, jede Atemmaske, jede Leseübung ist ein Tropfen. Wenn wir es nur einmal machen würden, würde der Tropfen verdampfen und hätte keine Wirkung. Aber wenn wir es stündlich, täglich und während vieler Jahre machen, könnte der stete Tropfen diesen Stein, die Diagnose Gehirnschädigung, höhlen.

Vielleicht denkt ihr manchmal, das eure Hilfe nur ein kleiner Tropfen ist, wenn ihr die Überweisung für Rosa macht, aber es sind viele und stetige Tropfen, die uns bis jetzt auf wundersame Weise geholfen haben, die hohen Kosten von Rosas Behandlung zu decken.

Viele herzliche Grüsse an alle Tropfen dieser Welt und besondere Grüsse an Rosas Paten. Unser nächster Termin ist am 19. März 2007, so das ihr im Februar nächsten Jahres Neues von uns hören werdet.

Elke, Darinel, María y ROSA.
September, 2006

WEBseite der Institute für die Förderung des menschlichen Potentials
www.iahp.org

TOP

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abrechnung

Dank all eurer wertvollen Hilfe ist die Summe von 5,895.09 Euros, die 7,059.04 Dollar oder 76,408.08 mexikanischen Pesos entspricht zusammengekommen .

Wir hoffen von ganzem Herzen, dass ihr mit der folgenden Verteilung der Spendengelder einverstanden seid.

 

Ausgaben:

 

Pesos

= Dólar

= Euro

Termin in den Instituten

47,276.00

4,460.00

3,747.90

Simultanübersetzung

4,929.00

465.00

390.75

Flugscheine

22,500.00

2064.22

1720.18

Vitamine und Ernährungszusätze

6,000.60

566.10

475.70

 

Summe

80,705.00

7,555.32

6,334.53

 

TOP

 

 

 

 

 

 

Für den Termin vom 11. September 2006, möchten wir uns herzlich für die eingegangenen Spenden bedanken

 

In Deutschland: Wir bedanken uns herzlich bei der FERROSTAAL MAINTENANCE EISENHÜTTENSTADT GMBH, Frau Dr. Semm, Barbara Weise, Hans Joachim Schulze, Frau Dr. Weise, Frau Dr. Chesin, Liselotte Hagemann, Ulrike Hartung, Hildegard Bulik, Ursula Beige, Ute Siebke, Ellen Riewe, Familie Tremmel, Werner Niedenführ, Frau Wendemuth, Horst Siegel, Familie Glöckl, Hautarztpraxis Rast, Wolfgang Lassen, Christa Barentin, Axel Niedenführ, Monika Schulz, Christel Richter, Katina Volkland, Martina Schulz, bei den Mitarbeitern der "Abteilung Kinder und Jugendmedizin" des Krankenhauses Eisenhüttenstadt, Gisela und Reinhard Lehmpfuhl, Dr. Maria Luise Winkler und Martin Winkler, Beate Tremmel, Lothar Grimm, Liane Stein, Gwyn, Julia, Anne y Jonas Pietsch für die Korrigierung meiner Schreiben in Deutsch und vielen Dank an meine Eltern, die immer bei allem helfen.

Ein besonderes Dankeschön an die “Märkische Oderzeitung” für den Spendenaufruf und an Andreas Wendt für seine persönliche Betreuung.

In Mexiko : Wir bedanken uns herzlich bei Cotty Pastrana de Robles, Emma Gutiérrez, Silvia Ramírez, beim Ehepaar Mario Cancino Villar und Lupita Guzmán Monzón und bei ihren Freunden für die Spendenaktion zum Anlass ihrer Silberhochzeit (Ivón und Germán, Blanquita und Miguel, Marcela und Carlos, Coco und Pepe, Cecy und Eduardo, Toña und Daniel und Loly und Enrique), vielen Dank an alle Eltern, die an der Spendenaktion im Kindergarten N ahui Ollin teilgenommen haben, und an alle, die anonymerweise gespendet haben.

Vielen Dank ausserdem an Emma Gutiérrez die mich mit dem Programm der Institute bekannt gemacht hat, an Gabriel Sosa von FICCIONA für den Schnitt der Videos, die wir an die Institute schicken, an Raymundo Zenteno, der meine Schreiben im Spanischen korrekturliest, an Silvia Ramírez, die mir beim Erstellen dieser Webseite geholfen hat, an Sara McGrath die geduldig diese Seiten und alle Berichte an die Institute ins Englische übersetzt, an Mauro Brunold für die Übersetzung ins Deutsche und an Valerio Pezzeta und alle Freunde aus Italien für die Übersetzungen ins Italienische.

Wir bedanken uns auch herzlich bei den jetztzeitigen freiwilligen Helfern: Don Carlos Roblero, Fabián Rodríguez Díaz, Valerio Pezzetta (Italien), Audrey Frennet (Frankreich), Linda Thorsell (Schweden) Mauro Brunold (Schweiz) y Kayo Kato (Japan) – ein sehr internationals Team. Sara Mc Grath hat viel geholfen mit Rosas intellektuellem Programm im letzten halben Jahr. Ein besonderes Dankeschön an sie.

Vielen Dank an Angélica und Rafa mit ihren Kindern Emiliano y Pablo für all ihre Hilfe.

In Belgien : Wir bedanken uns mit einem herzlichen Gruss bei der Familie von Frie und Marc Van Bockstaele- Vanhees und ihrem Sohn Jense Van Bockstaele, der nun doch nicht mehr zu Besuch kommen konnte. Ein besonderes Dankschön bei allen Freunden, die bei der Sammelaktion dieser wunderbaren Familie mitgemacht haben.

In Italien: Vielen Dank an Elio Rudelli, seine Mutter Patricia und an alle Freunde in Italien.

In den USA : Ein besonderes Dankeschön an die Organisation“Hosts for Hospitals" und ihren Direkor Mike Aichenbaum und an die Familie von Libba y Charles Affel, die uns wiederum wärmstens in ihrem Haus aufgenahmen.

In Spanien : Vielen Dank an die Stiftung VANESSA für ihr Interesse und den Link zu Rosas Webseite auf ihrer Homepage. Viele Grüsse, ein Dankeschön und die besten Wünsche an Angela Roces und ihre Eltern.

Wie immer ein besonderes Dankeschön an alle Freunde, die sich nicht mit uns in Verbindung setzen konnten, uns aber mit den besten Wünschen begleitet haben.

Top

Startseite