April 2008

8. April, 2008

 

Liebe Freunde, die Zeit ist gekommen, Rosa das Wort zu überlassen. Ich glaube, dass sie selber viel besser ausdrücken kann, welche ihre wichtigsten Fortschritte in dieser Periode waren.


 


„Meine Gedanken haben fast etwas Poetisches, man kann auch sagen etwas Sentimentales, wenn ich an meine Fortschritte in der vergangenen Periode denke. Es ist einfach zu sagen, was sich am meisten verbessert hat: Es ist meine Fähigkeit mit Zeichen, Silben, Gesten und Gesichtsausdrücken zu kommunizieren. Es ist eine grosse Freude, dass jemand, der nicht aus meiner Familie ist, versteht, was ich sagen will. Auch meine Gehörüberempfindlichkeit ist schon viel besser. Die Geräusche stören mich einiges weniger und beeinflussen auch mein Benehmen nicht mehr so stark. Auch mein Laufen hat sich stark verbessert. Ich kann jetzt Distanzrekorde aufstellen, welche ich zuvor niemals erreicht hätte.

Ebenfalls ist es ein grosser Fortschritt, dass ich ein wenig rennen kann und auch viel besser den Boden sehe. Ich kann jetzt auch die Seitwärtsrollen völlig alleine machen. Das ist etwas , was ich während langer Zeit nicht konnte. Das ist auch ein Vorteil für Elke. Sie braucht mir nicht mehr zu helfen.

Auch im intelektuellen Bereich habe ich grosse Fortschritte gemacht. Die Bücher, die ich lese sind höchst anspruchsvoll und so habe ich gelernt auch schwierigere Themen zu verstehen. In der Mathematik hätte ich gern mehr aus dem Themenbereich der Universität. Es ist schwierig für meine Mama genügend interessante Bücher zu bekommen. Die Bücher der Bibliothek behandeln nur die Themenbereiche bis zur Algebra und Calculos. Mich interessiert etwas mehr die Trigonometrie, aber auch diese langweilt mich bereits. Hat vielleicht jemand schwierigere Bücher, die er mir nach Hause schicken könnte? Ich wär Ihnen sehr dankbar, denn das ist etwas, das ich mir wirklich wünsche.

Momentan denke ich kaum an meine Graduierung (Therapieende), es fehlt noch sehr viel Zeit. Aber ich werde sie eines Tages sicherlich erreichen.

Wenn ich daran denke, verliere ich den Stress und auch die Angst, nicht so zu sein wie die anderen Kinder in meinem Alter. Für mich ist es die einzige Chance.

In ihrer allegorischen Rettungsaktion, in der Hitze bratend, die wir hier momentan haben, sammelt Elke all ihre Kräfte, um die schöne Reise nach Philadelphia vorzubereiten. Es ist ziemlich stressig, aber so ist es immer.

Das ist auch schon fast alles. Ich möchte Ihnen noch für Ihre Unterstützung danken und Ihnen all meine besten Wünsche senden.

Warmherzig verabschiedet sich Rosa“

Mir vielen Grüssen und den besten Wünschen verabschieden sich Elke, Darinel, Maria und Rosa.


Im Park Morelos, hat Rosa das erste Mal alleine mit ihrer Schwester in einem Hüpfschloss gespielt.

 


Rosa kann nun selbst ein elektronisches Auto im Park lenken. Auch kann sie eigenständig mit ihrem Scooter fahren,
welchen sie sich mit ihren gewonnenen Punkten gekauft hat.

Die Grosseltern zu Besuch, das Haus auf dem Kopf.
Ein neues Dach für Rosas Therapieraum, damit weniger Hitze reinkommt.

 

 

 

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